{"id":319,"date":"2017-05-01T03:40:45","date_gmt":"2017-05-01T03:40:45","guid":{"rendered":"http:\/\/memoriesaresouvenirs.com\/?p=319"},"modified":"2017-06-05T06:58:02","modified_gmt":"2017-06-05T06:58:02","slug":"himalaya-und-ungebetene-gaste","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/memoriesaresouvenirs.com\/?p=319&lang=de","title":{"rendered":"Himalaya und ungebetene G\u00e4ste"},"content":{"rendered":"<p>Die M\u00f6glichkeiten von Darjeeling nach Katmandu zu kommen sind ziemlich begrenzt: Man kann entweder auf demselben Weg wie zuvor zur\u00fcck nach Delhi fliegen und von dort aus zu einem halbwegs akzeptablen Preis weiter nach Katmandu fliegen \u2013 was allerding bedeutet zwei Tage unterwegs zu sein, man kann die Landgrenze nach Nepal \u00fcberqueren und von dort aus einen Inlandsflug nehmen \u2013 allerdings werden Ausl\u00e4ndern v\u00f6llig absurde Flugpreise berechnet oder man \u00fcberquert die Landgrenze und geht auf eine 12-st\u00fcndige Abenteuerreise in einem Nachtbus zu einem akzeptablen Preis. Ratet mal, wof\u00fcr wir uns entschieden haben. \ud83d\ude00 <!--more-->Da die Busse von einem Markt in der N\u00e4he der Grenze abfahren, war das unsere pr\u00e4ferierte Option, aber da man den Fahrplan der Busse nicht online einsehen kann geschweige denn online buchen und wir unsere Lektion in Indien gelernt haben, gab es ein gewisses Risiko auf diesem Markt mitten im Nichts stecken zu bleiben. Als gute Projektmanager haben wir nach einem Weg gesucht, dieses Risiko zu minimieren und die L\u00f6sung war ein ganz kleiner Laden in Darjeeling, der sich Reiseb\u00fcro nennen durfte. In Wirklichkeit war es ein junger Kerl mit einem Laptop in einem kleinen Raum mit Schaufenster und einem Regal auf dem alles von Himalaya Bergsteiger DVDs und B\u00fccher bis hin zu W40 angeboten wurde. Wir haben ihm unseren Plan erkl\u00e4rt und gefragt, ob er uns helfen kann. Wir haben auch erw\u00e4hnt, dass wenn es eine g\u00fcnstige und eine komfortable Version des Busses gibt, wir die letztere nehmen w\u00fcrden. Er stimmte uns zu und ging kurz raus f\u00fcr ein Telefonat. Als er zur\u00fcckkam, hatte er die L\u00f6sung f\u00fcr unsere Unsicherheit: Jemand w\u00fcrde die Tickets f\u00fcr uns organisieren, uns auf der Nepalesischen Seite der Grenze abholen und uns zum Bus begleiten \u2013 Perfekt! Im Austausch f\u00fcr ca. 15\u20ac, bekamen wir eine Art handgeschriebene Rechnung und die Telefonnummern und Namen des Herren im Reiseb\u00fcro und seines Kollegen auf der anderen Seite der Grenze \u2013 auf einen handgeschriebenen Zettel ist immer Verlass!<\/p>\n<p>Wir verlie\u00dfen also Darjeeling und unser Fahrer kurvte wieder in atemberaubendem Tempo die Serpentinen runter als ob er sein Leben lang nichts anderes getan h\u00e4tte. Im Tal angekommen, fuhren wir zu einem Ort, wo viele LKW darauf warten, die Grenze passieren zu d\u00fcrfen. Er hielt an einem kleinen H\u00e4uschen an, zeigte darauf und sagte \u2013 \u201eCustoms!\u201c. Das war unser Signal zum Aussteigen. Wir liefen r\u00fcber zum Geb\u00e4ude, holten unsere Ausreisestempel von jemanden in einem Adidas Trainingsanzug und Adiletten und wurden in Richtung der Br\u00fccke gewiesen mit dem freundlichen Hinweis, dass unsere indischen Visa nun ung\u00fcltig seien. F\u00fcr Alice war es das erste Mal, dass sie eine echte Grenze (nicht diese Schengen Grenzen) zu Fu\u00df \u00fcberquert hat- schon ein komisches Gef\u00fchl im Niemandsland zu sein und nicht sicher zu sein, ob sie einen auf der anderen Seite auch wirklich rein lassen. Als wir da gem\u00fctlich \u00fcber die Br\u00fccke spazierten, fiel uns auf, dass das Gras bzw. die Acker auf der Nepalesischen Seite doch tats\u00e4chlich gr\u00fcner waren! Auf der anderen Seite angekommen, wurden wir von Umesh, dessen Nummer auf unserem Zettel stand freundlich begr\u00fc\u00dft und ins Visa B\u00fcro begleitet. Er hat ruhig auf uns gewartet w\u00e4hrend wir die Formalit\u00e4ten erledigt haben. Mit den \u00e4u\u00dferst freundlichen Grenzbeamten war das \u00fcberhaupt kein Problem und ein Paar Minuten sp\u00e4ter hielten wir unsere Visa in den H\u00e4nden und liefen mit Umesh in Richtung des Busbahnhofs. Da wir fr\u00fch dran waren (man kann ja nie wissen, wie lang so ein Grenz\u00fcbergang dauert), nahm uns Umesh mit zu seinem G\u00e4stehaus, wo wir uns entspannen und etwas essen konnten. Eine halbe Stunde vor der Abfahrt des Busses, machten wir uns wieder auf zum Busbahnhof und durften unseren Bus in Augenschein nehmen. Dieser sah besser aus als wir es bef\u00fcrchtet haben! Er hatte sogar Sitze, die sich in eine halb-liegende Position verstellen lie\u00dfen und eine integrierte Beinablage hatten, man konnte sich wirklich vorstellen darin zu schlafen. Die Rucks\u00e4cke waren schnell verstaut, wir dankten Umesh f\u00fcr seine Hilfe und das Abenteuer ging los. Nach kurzer Zeit verlie\u00dfen wir die Stadt und waren auf unserem Weg nach Katmandu. Kurz vor unserer Abfahrt, haben wir Umesh gefragt, wie die Stra\u00dfenverh\u00e4ltnisse in Nepal sind und er sagte, dass die Stra\u00dfe nach Katmandu in sehr gutem Zustand sei (immerhin ist es Nepals Hauptverbindungsstra\u00dfe zum Meer und der Au\u00dfenwelt), also waren unsere Hoffnungen auf etwas Schlaf geweckt \u2013 das war die \u00dcbertreibung das Jahres! Als wir noch in der Stadt waren, war die Stra\u00dfe noch ganz in Ordnung, aber sobald wir die Stadt verlie\u00dfen, verwandelte sich der Stra\u00dfenbelag in eine Mischung aus Sand, Steinen und Staub. Der Bus wurde so durchger\u00fcttelt, dass Michael irgendwann entscheiden hat, seinen Handgep\u00e4cksrucksack auf dem Scho\u00df zu halten um zu verhindern, dass die Kamera durch das Ger\u00fcttel besch\u00e4digt wird. Um den Spa\u00dffaktor zu erh\u00f6hen, wechselte die Temperatur im Bus st\u00e4ndig zwischen sibirischer K\u00e4lte und tropischer Hitze hin und her \u2013 offenbar kannte die Klimaanlage nur zwei Zust\u00e4nde. Als Michael w\u00e4hrend einer der Hitzephasen versucht hat, das Fenster zu \u00f6ffnen, riss er sich den Nagel ein und sein Finger fing an zu bluten. Und weil das alles nicht genug war, dauerte der Trip statt der geplanten zw\u00f6lf Stunden, ganze 17. Wieder an der frischen Luft und mit festem Boden unter den F\u00fc\u00dfen, fassten wir den Beschluss nie wieder so lange in einem mehr oder weniger komfortablen Bus zu reisen. Immerhin haben unsere Mitreisenden uns geholfen an der richtigen Station auszusteigen, denn was wir nicht wussten ist, dass der Bus in Katmandu mehrere Haltestellen hat. Unser <a href=\"https:\/\/www.airbnb.com\/rooms\/1819836\">AirBnB <\/a>Gastgeber Sanjeev hat uns eigentlich am fr\u00fchen Morgen erwartet und hatte auch keine M\u00f6glichkeit mit uns in Kontakt zu treten, da unsere indischen Karten nun nicht mehr funktioniert haben. Wie sind wir fr\u00fcher ohne Handys und mobiles Internet gereist??? Keine Ahnung\u2026 Wir haben einen Taxifahrer gebeten Sanjeev anzurufen und nach einer Wegbeschreibung zu fragen weil sein Haus nicht ganz einfach zu finden ist. Einmal angekommen, wurden wir sehr herzlich empfangen und Sanjeev hat uns bei einem leckeren Tee auf der Dachterasse einige Tips f\u00fcr Katmandu und Umgebung gegeben. Als wir den Trip nach Nepal geplant haben, haben wir beschlossen nur einen Tag in Katmandu zu bleiben also hatten wir jetzt keine Zeit zu verlieren. Wir haben uns kurz das Backpackerviertel Tamel angeguckt \u2013 wie in allen anderen L\u00e4ndern, kann man hier auch jegliches Equipment f\u00fcr die n\u00e4chste Everest Besteigung erstehen oder \u201eechte\u201c Markenwaren von namhaften Herstellern. Nachdem wir genug Nippes gesehen haben, sind wir weiter zum \u201eAffentempel\u201c gefahren, der auf einem H\u00fcgel liegt und damit einen tollen Ausblick \u00fcber die Stadt bietet (und nat\u00fcrlich leben dort auch einige Affen).<\/p>\n<p>Nach dem Tempel haben wir genug vom staubigen Katmandu gesehen und k\u00fcmmerten uns um die Unterkunft und den Transport nach Nagar Kot \u2013 ein kleines Bergdorf nur 25km von Katmandu entfernt aber auf einer H\u00f6he von ca. 2500m gelegen. Die wichtigsten Eigenschaften von Nagar Kot sind atemberaubende Ausblicke auf die Berge und ganz viel Stille und Entspannung \u2013 die perfekte Mischung f\u00fcr uns. J Nach dem stressigen Trip, haben wir beschlossen f\u00fcr vier Tage dort zu bleiben, die Aussicht zu genie\u00dfen und ein Bisschen durch die Gegend zu wandern. Wir haben uns also in ein Hotel eingebucht, das \u201ePeacefu cottage\u201c hei\u00dft \u2013 der Name l\u00e4sst hoffen! Auf dem Weg dorthin haben wir noch mehr nepalesische Stra\u00dfen \u201ein sehr gutem Zustand\u201c gesehen \u2013 uns wurde erkl\u00e4rt, dass mehr als 80% der Stra\u00dfen in der Region immer noch vom Erdbeben im Jahr 2015 besch\u00e4digt sind und nach und nach repariert werden. Das Eisenbahnnetz hingegen wurde offenbar ganz aufgegeben. Das erkl\u00e4rte auch die Reisezeit von gut \u00fcber einer Stunde f\u00fcr die 25km. Aber einmal angekommen, fanden wir uns tats\u00e4chlich an einem ruhigen und friedlichen Ort wieder. Da uns das Wetter (mal wieder!) b\u00f6se mitspielte und man nichts von den Bergen sehen konnte, nutzten wir die Zeit um Schlaf nachzuholen, zu entspannen und den ein oder anderen Tee im Restaurant zu schl\u00fcrfen.<\/p>\n<p>Es war schon sp\u00e4t und wir haben uns f\u00fcr\u2019s Bett fertig gemacht als Alice feststellte, dass ein St\u00fcck Papier vom Regal auf den Boden gefallen ist. Aber da wir keine Angst vor Geistern haben, habe ich angenommen, dass es an der Klimaanlage lag und habe dem keine weitere Bedeutung beigemessen. Doch nur wenige Minuten sp\u00e4ter wussten wir, dass es nicht die Klimaanlage und auch sicher nichts paranormales war, sondern eine gro\u00dfe fette Ratte, die nun auf meinem Kissen stand, uns angeguckt hat und abgewartet hat wie wir reagieren w\u00fcrden.<\/p>\n<p>Wow, was f\u00fcr ein Start in den Abend! Als ich einen Schritt auf die Ratte zuging, verschwand sie wieder zwischen der Natursteinwand und der dekorativen Holzverkleidung davor. Als erstes riefen wir nat\u00fcrlich die Rezeption an, um nach einem anderen Zimmer zu fragen, aber keine Chance, wir waren die letzten im Restaurant und sie haben nach uns das Licht ausgemacht und abgeschlossen. Die Ratte guckte mehrfach an verschiedenen Stellen zwischen der Wand und der Holzverkleidung hervor, also versuchten wir diese Stellen so gut wie m\u00f6glich zu verschlie\u00dfen indem wir Gl\u00e4ser, Flaschen oder Schuhe dazwischen stopften, aber keine Chance, es waren einfach zu viele Unebenheiten und die Ratte fand immer wieder einen neuen Weg. Irgendwann war Alice so m\u00fcde, dass sie trotz der Rattengefahr einfach umfiel. Ich konnte aber wirklich nicht ruhig schlafen und da ich gl\u00fccklicherweise einen ausgedehnten power nap am Nachmittag hatte, f\u00fchlte ich mich fit genug um wach zu bleiben und die Rattenwache zu \u00fcbernehmen. Um nicht einzuschlafen habe ich mit einem Auge eine Serie geguckt und mit dem anderen die Wand beobachtet und immer wieder bedrohliche Bewegungen gemacht oder meine Flipflops durch den Raum geworfen, um die Ratte wieder in ihre L\u00f6cher kriechen zu lassen. Das Biest war wirklich hartn\u00e4ckig! Jedes Mal wenn ich etwas m\u00fcde wurde und dachte, dass ich sie schon eine Weile nicht mehr gesehen habe, kroch sie wieder hervor und guckte mich an um zu sehen, ob ich denn schon schlafe. Gegen drei Uhr wurden meine Reaktionen etwas tr\u00e4ge und ich habe f\u00fcr einige Minuten nicht mehr zur Wand geguckt \u2013 als ich dann hoch guckte, waren es auf einmal zwei Ratten! Die eine war schon auf dem Boden und die andere guckte ganz oben aus der Wandverkleidung hervor. Ich warf wieder mit meinen Flipflops und machte bedrohliche Ger\u00e4usche. Der Adrenalinspiegel stieg wieder an, denn nun waren sie mir zahlenm\u00e4\u00dfig \u00fcberlegen! Irgendwann gegen vier fing es langsam an heller zu werden und die Ratten schienen verschwunden zu sein. Da ich eh wach war, beschloss ich auf die Dachterrasse zu gehen und den Sonnenaufgang zu filmen. Ich nahm meine Ausr\u00fcstung, zog mich warm an und los gings. Alice wurde nun auch wach und versprach nachzukommen. Als sie nach einiger Zeit oben war erz\u00e4hlte sie, dass die Ratte doch nochmal raus kam und sie einen zeichentrickartigen Schreianfall inklusive Sprung auf einen Stuhl hinlegen musste um sich vor ihr in Sicherheit zu bringen \u2013 \u00e4tzende Viecher! Immerhin wurden wir mit einem wundersch\u00f6nen Sonnenaufgang belohnt und haben sogar die Spitze des Everest in der Ferne erblickt. Als die Sonne oben war und die Morgenr\u00f6te abflachte, sind wir nat\u00fcrlich zur Rezeption gelaufen und haben von unserer abenteuerlichen Nacht berichtet. Die Mitarbeiter entschuldigten sich und gaben uns ein Zimmer am anderen Ende des Geb\u00e4udes \u2013 diesmal ohne Haustierchen. Am Nachmittag gab es einen kurzen Regenschauer mit Windb\u00f6en \u2013 f\u00fcr uns nichts au\u00dfergew\u00f6hnliches, wir haben uns sogar etwas gefreut, weil nach Regenf\u00e4llen die Sicht normalerweise besser ist. Doch in Nepal war es ausreichend um die Hauptstromleitung f\u00fcr den Ort zu kappen und damit auch die Internetverbindung. Da so etwas nicht zum ersten Mal vorkam, war das Hotel vorbereitet und ein Generator erzeugte zumindest genug Strom um die Zimmer mit Licht zu versorgen, aber f\u00fcr die Klimaanlagen und Steckdosen reichte es nicht. Da es sonst wenig zu tun gab, versammelten sich am Abend alle G\u00e4ste im Restaurant und w\u00e4rmten sich auf mit Suppe und Tee. Als es aber am Nachmittag des Folgetages immer noch keinen Strom gab, hatten die Mobilger\u00e4te der G\u00e4ste langsam keinen Strom mehr und der Unmut stieg. Als die Stromleitung endlich repariert war und wir wieder an die Au\u00dfenwelt angeschlossen wurden, war unser Laptop gl\u00fccklicherweise nicht am Netz, denn das Netzteil, was noch angeschlossen war ist seitdem tot. Das bedeutete f\u00fcr uns: kein Laptop, keine Serien, keine Unterlagen\u2026 bis wir Ersatz kaufen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Nach vier Tagen in Nagar Kot, wo es wirklich nichts zu tun gab au\u00dfer entspannen und sich die Berge angucken (was wirklich nicht die schlimmsten Optionen sind), waren wir bereit eine der \u00e4ltesten und sch\u00f6nsten St\u00e4dte Nepals zu entdecken \u2013 Bhaktapur. Nur unweit von Katmandu, ist diese Stadt eine historische Oase und bietet eine Vielzahl von traditionellen Nepalesischen Geb\u00e4uden. Obwohl das Erdbeben von 2015 hier besonders starke Sch\u00e4den angerichtet hat, nahezu die H\u00e4lfte aller Geb\u00e4ude zerst\u00f6rt wurden und gro\u00dfe Teile der Stadt immer noch im Wiederaufbau begriffen sind, kann man uralte Pagoden und Pal\u00e4ste besichtigen, die einem einen guten Eindruck davon vermitteln, wie Nepal seit Jahrhunderten ausgesehen haben muss. Wir hatten echtes Gl\u00fcck mit der Wahl unserer Unterkunft, denn die Gastgeber des <a href=\"https:\/\/www.lonelyplanet.com\/nepal\/bhaktapur\/hotels\/pradhan-house-home-stay\/a\/lod\/13549e91-01e7-4ccb-bdd3-bc7fc102aa1c\/357114\">Pradan House<\/a> haben uns sehr herzlich empfangen und der Familienvater Ganesh hat uns sogar eine Tour durch die Innenstadt gegeben. Da Ganesh ein echter Einheimischer ist und sich bestens auskennt, haben wir Ecken der Stadt gesehen, die wir auf eigene Faust nie gefunden h\u00e4tten. Besonders die Papierfabrik, die in einer Seitengasse versteckt ist und wo verschiedenste Papiersorten immer noch mit alten Methoden von Hand hergestellt werden war sehr interessant zu sehen. Am Abend hatten wir ein traditionelles nepalesisches Dinner bei Ganesh zu Hause, was uns wirklich das Gef\u00fchl vermittelt hat, ein St\u00fcck echtes Nepal zu erleben.<\/p>\n<p>Durch die K\u00e4lte in Darjeeling und Nepal und die fehlende Heizung haben wir uns beide eine Erk\u00e4ltung eingefangen und haben uns echt darauf gefreut diese endlich los zu werden. Und so ging es am n\u00e4chsten Tag zum Flughafen und wir flogen nach Thailand f\u00fcr eine Woche Strand ohne jegliches Programm in Hua Hin. Ein Bisschen Programm haben wir dann aber doch gemacht, denn ein Besuch beim Schneider und eine Rune um die Tempel in Bangkok mussten schon sein. \ud83d\ude00<\/p>\n<p><span class=\"embed-youtube\" style=\"text-align:center; display: block;\"><iframe loading=\"lazy\" class=\"youtube-player\" width=\"525\" height=\"296\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/fyvDX-LDQK4?version=3&#038;rel=1&#038;showsearch=0&#038;showinfo=1&#038;iv_load_policy=1&#038;fs=1&#038;hl=en-US&#038;autohide=2&#038;wmode=transparent\" allowfullscreen=\"true\" style=\"border:0;\" sandbox=\"allow-scripts allow-same-origin allow-popups allow-presentation allow-popups-to-escape-sandbox\"><\/iframe><\/span><\/p>\n<p><span class=\"embed-youtube\" style=\"text-align:center; display: block;\"><iframe loading=\"lazy\" class=\"youtube-player\" width=\"525\" height=\"296\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/NxC4ZEFd7ys?version=3&#038;rel=1&#038;showsearch=0&#038;showinfo=1&#038;iv_load_policy=1&#038;fs=1&#038;hl=en-US&#038;autohide=2&#038;start=12&#038;wmode=transparent\" allowfullscreen=\"true\" style=\"border:0;\" sandbox=\"allow-scripts allow-same-origin allow-popups allow-presentation allow-popups-to-escape-sandbox\"><\/iframe><\/span><\/p>\n<div class='photonic-error'>\n\t<span class='photonic-error-icon photonic-icon'>&nbsp;<\/span>\n\t<div class='photonic-message'>\n\t\tGoogle has deprecated the Picasa API. Please consider switching over to Google Photos\n\t<\/div>\n<\/div>\n\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die M\u00f6glichkeiten von Darjeeling nach Katmandu zu kommen sind ziemlich begrenzt: Man kann entweder auf demselben Weg wie zuvor zur\u00fcck nach Delhi fliegen und von dort aus zu einem halbwegs akzeptablen Preis weiter nach Katmandu fliegen \u2013 was allerding bedeutet zwei Tage unterwegs zu sein, man kann die Landgrenze nach Nepal \u00fcberqueren und von dort &hellip; <\/p>\n<p class=\"link-more\"><a href=\"https:\/\/memoriesaresouvenirs.com\/?p=319&#038;lang=de\" class=\"more-link\">Continue reading<span class=\"screen-reader-text\"> &#8220;Himalaya und ungebetene G\u00e4ste&#8221;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":276,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"jetpack_post_was_ever_published":false,"_jetpack_newsletter_access":"","_jetpack_dont_email_post_to_subs":false,"_jetpack_newsletter_tier_id":0,"_jetpack_memberships_contains_paywalled_content":false,"_jetpack_memberships_contains_paid_content":false,"footnotes":"","jetpack_publicize_message":"","jetpack_publicize_feature_enabled":true,"jetpack_social_post_already_shared":true,"jetpack_social_options":{"image_generator_settings":{"template":"highway","default_image_id":0,"font":"","enabled":false},"version":2}},"categories":[53,18],"tags":[],"class_list":["post-319","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-nepal-land","category-reise"],"jetpack_publicize_connections":[],"jetpack_featured_media_url":"https:\/\/i0.wp.com\/memoriesaresouvenirs.com\/wp-content\/uploads\/2017\/04\/DSC_5237.jpg?fit=6000%2C4000&ssl=1","jetpack_sharing_enabled":true,"jetpack_shortlink":"https:\/\/wp.me\/p8ez4G-59","jetpack-related-posts":[{"id":217,"url":"https:\/\/memoriesaresouvenirs.com\/?p=217&lang=de","url_meta":{"origin":319,"position":0},"title":"Der Geruch von verbranntem M\u00fcll und ein Vorgeschmack auf das Taj Mahal","author":"Michael","date":"25\/02\/2017","format":false,"excerpt":"Nach einer schlaflosen Nacht, stiegen wir endlich aus dem Flieger und da war er wieder, dieser ganz spezielle Geruch, den man in der Nase hat, wenn man irgendwo in Asien ankommt. 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